Bildersuchritt 3.08.2013

 

Vom Ponyreithof St.Margarethen aus ritt ich mit meiner Freundin Theresa zum Startpunkt des Bildersuchrittes am Inndamm. Wir hatten uns vom Ponyhof zwei Schulpferde ausgeliehen: ich meinen Liebling Dusty und Theresa bekam Blikka.

 

Am Start wurden wir von Kerstin Leichtl empfangen und bekamen unsere Laufzettel: eine Karte mit eingezeichnetem Weg und ein Blatt mit 40 kleinen Bildern, nach deren Motiven wir unterwegs suchen und die wir in die richtige Reihenfolge bringen sollten. Bevor es losging mussten wir aber noch die erste Aufgabe erfüllen: auf einem Hüpfball durch einen kleinen Parcours hüpfen, das war sehr lustig (vor allem für die Zuschauer).

 

Dann machten wir uns auf den Weg und hielten Ausschau nach Bildern. Wir fanden recht viele, wie zum Beispiel einen Fensterladen mit rosa Blumen, eine Plastikkuh und die Nummer 57 auf einem Autobahnschild. Zum Glück war mein Pony so brav, dass ich auf ihm mit Stift, Laufzettel und Karte hantieren konnte, während Blikka mit Herumzicken beschäftigt war.

 

Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir die zweite Station, an der wir mit einem Besen vom Pferd aus einen Ball zwischen zwei Hütchen durchschießen und einen Tennisball zu zweit in einen Eimer befördern mussten. Weiter ging es an Bauernhöfen und einem Pferdestall vorbei, wo wir uns trotz Markierungen fast verritten hätten. Sicherheitshalber übergab ich dann die Karte an Theresa, die in Sachen Orientierung leider begabter ist als ich. Der Weg führte weiter durch den schönen Ort Thalreith, in dem wir viele Bilder wieder erkannten. Zwischendurch waren in der Karte immer wieder bilderfreie Strecken markiert, auf denen man traben oder galoppieren konnte. Nach etwa eineinhalb Stunden kam die dritte Station und gleichzeitig Mittagsrast, wo wir von Andi und Simone mit belegten Semmeln und Getränken versorgt wurden. Auch hier gab es eine Aufgabe: ein Reiter musste sein Pferd innerhalb von zwei Minuten auf ein Podest führen und dann Lieder erraten, die ihm der Andere vorgurgelte. Wir hatten dabei wenig Erfolg: Nach viel gutem Zureden und ein paar Leckerlis stand Dusty endlich auf dem Podest, aber es blieb kaum Zeit zum Gurgeln. Das machte nichts, weil Theresa vor Lachen sowieso das ganze Wasser wieder ausspuckte. Wir gönnten unseren Ponies noch eine kleine Mittagspause. Der Tag war so heiß, dass Reiter und Pferde sehr froh über etwas Zeit im Schatten waren. An dieser Station mussten wir auch noch eine Wasserbombe füllen und den Rest des Weges transportieren. In zwei Handschuhe eingewickelt und möglichst vorsichtig in den Satteltaschen verstaut war das aber kein Problem. Praktischerweise leitete uns der Weg dann noch einmal durch Thalreith und wir konnten die Bilder, die wir zuerst übersehen hatten noch einfügen. Dann ging es weiter am Inndamm entlang auf sehr schönen Wegen.

 

Nachdem wir einen Bach durchquert hatten, kannten unsere Ponies den Weg und Blikka hatte es sehr eilig. Also suchten wir die letzten Bilder eben im Galopp. Es klappte besser als gedacht, nur aufschreiben musste ich sie dann im Schritt. Nach insgesamt etwa vier Stunden erreichten wir das Ziel und wurden mit Kuchen und Getränken belohnt. Von 40 Bildern hatten wir immerhin 33 gefunden, was für unseren ersten Bildersuchritt gar nicht so schlecht war. Eine Aufgabe gab es aber noch: blind musste ich einen Schubkarren durch einen Parcours fahren, durch den mich Theresa mit Rassel und Hupe lenkte. Nach einer kurzen Pause ritten wir dann wieder zum Ponyhof zurück. Jetzt war die Temperatur auch wieder angenehm, nach dem heißen Tag kühlte es dann zum Glück noch etwas ab.

 

Am Abend fuhren wir zur Siegerehrung nach Nussdorf zum Schneiderwirt. Leider wurden wir nur der zweite Platz von hinten, aber wir waren einen Platz besser als bei der letzten Gaudirallye.

 

Alles in Allem hat der Bildersuchritt trotz heißem Wetter sehr viel Spaß gemacht und wir sind nächstes Jahr auch sicher wieder dabei!

 

Ronja Braun