Gaudi-Ralley am 14.08.2011

 

Am 14. August trafen wir uns am Inn zu unserer Gaudiralley. Nur 15 Reiter waren am Start, davon leider kaum Vereinsmitglieder, hauptsächlich „Auswärtige“. Gleich am Start wartete ein Trailparcours mit Rückwärtsrichten, Plane, Klappersack und Ballschuppsen. Alles war wie immer super organisiert und die Reitstrecke fernab befahrener Straßen. Lange Strecken führten direkt am Inn entlang, ein kurzes Stück sogar über einen „Strand“. An der ersten Station musste ein Flattervorhang durchritten, Wäsche aufgehängt und das Pferd auf Holzbrettchen gestellt werden. Auch der Umfang eines Baumes musste geschätzt werden. Zurück ging es dann durch den „Busch“. An einem kiesigen Teich, der den Pferden bis zum Bauch reichte, mussten Plastikentchen im Wasser gefischt werden. Man konnte dann sogar den gesamten Teich durchreiten! Bei dem heißen Wetter eine Wohltat für Pferd und Reiter.

Die nächste Station war auch ziemlich knifflig und man musste zeigen, dass man sein Pferd auch im Gelände „auf den Punkt“ reiten kann. Von der ersten zur zweiten Pylone musste die Anzahl der Pferdeschritte geschätzt werden. Bis zur nächsten Pylone musste getrabt und dann am Punkt angaloppiert werden. Ob es Rechts- oder Linksgalopp sein sollte, wurde vorher ausgelost. Zurück wurde aus dem Trab das Halten am Punkt gefordert. Weiter ging’s durch den Wald und dann übers freie Feld Richtung Autobahn. Die Sonne brannte dort erbarmungslos herunter aber man konnte das Bergpanorama genießen. An der nächsten Station durfte man sein Geschick im Ringewerfen beweisen und mit dem Pferd Luftballons von einer Tonne zur anderen transportieren. Dann ging’s wieder zurück zum Ausgangsort. Zum Schluss mussten noch die gesammelten Schätze abgeliefert werden. Unter anderem verschiedene Baumblätter, Beeren, ein Gedicht und eine 187g leichter Stein. Zu Essen und Trinken gab’s reichlich an jeder Station und am Parkplatz, so dass niemand zu kurz kam. Leider waren teilweise die ausgehängten Buchstaben von anderen Leuten entfernt worden, aber zum Glück hatte jeder eine Karte, so dass auch trotz längerem Verreiten jeder am Ende den Weg fand. Insgesamt war es ein super Tag und für die Auswärtigen eine sehr schöne Reitstrecke. Abends in der Wirtschaft saßen wir noch lange zusammen und ratschten. Vielleicht kommen ja beim nächsten Ritt noch mehr Leute vom Verein und auch gerne noch mehr Gäste. Wir können nur allen sagen, es lohnt sich auf jeden Fall und ist weit besser, als seine Runde alleine im Wald zu drehen!

 

Angelika Licht

 

Geli mit El Nino