Ride & Bike 17.06.2012

 

Am 17.06.2012 machten sich bei schönstem Sommerwetter 20 Teams aus Reitern und Radlern auf, zum Ride & Bike 2012.
Entlang des Inns konnten die Teams ihre Geschicklichkeit an sechs verschiedenen Stationen, auf einer Strecke von 15 km unter Beweis stellen.

 

Gleich zu Beginn kam beim Bälle fangen und Slalom fahren der Kreislauf der Radlfahrer in Schwung. Galt es doch in drei Minuten so viel Bälle wie möglich sicher in einen Eimer zu bringen. Beim Entenfischen gab es für die Pferde eine willkommene Abkühlung und für Reiter und Helfer ein bisschen Gehirnjogging beim Punkte zählen.

 

Eine ganz besonders kniffelige Aufgabe wartete an der dritten Station auf die Teams: Wie balanciert man einen Tennisball auf zwei Holzstäben über einen Eimer und lässt ihn dann elegant hineinfallen ohne dass er wieder rausspringt? Eine Frage, die uns wohl nur die Gewinner beantworten können.

 

Wie immer wurde hervorragend für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt. So gab es in etwa auf der Hälfte der Strecke Wasser für die Pferde, kühle Getränke und eine kleine Stärkung für Reiter und Radler. Die kam nach der schwierigen Lektion Schenkelweichen über Schaumstoffbälle gerade recht. Während die Reiter sich mit dieser Dressurlektion abmühten, durften die Radlfahrer über einer Denksportaufgabe schwitzen.

 

An der vorletzten Station war dann fundiertes 1. Hilfewissen gefragt: Wie bringt man einen Verletzten in die stabile Seitenlage und wie hoch sind eigentlich die PAT-Werte bei Pferd und Mensch?

 

Am Ziel angekommen mussten sich Reiter und Radler noch mal so richtig anstrengen. Verbunden durch eine Schnur, an der zunächst eine Flasche befestigt werden musste, hatten die Reiter einen Slalom zu bewältigen und anschließend über eine Plane zu reiten. Nach einer mehr oder weniger steilen Kurve, durften die Radler über ein Holzbrett balancieren, dann musste noch durch eine Pylonengasse geritten werden und das Team war angekommen.

 

Zwischen den Stationen konnten die Teams über den Scherzfragen grübeln, die von den Helfern gestellt wurden. Die Antwort wurde dann an der jeweils nächsten Station abgefragt.

 

Es wurden aber nicht nur Geschicklichkeit und Köpfchen gefragt sondern auch die poetischen Fähigkeiten der Teilnehmer herausgefordert, so durfte sich jedes Team ein kleines Gedicht mit den Worten Spaghetti, Staubsauger, Pony und Drahtesel zusammenreimen. Stellvertretend für alle Dichter hängen wir unser Gedicht hier an:

 

So a Pony frisst wia a Staubsauga in si nei:

Äpfe, Rüben, Gras und Hei.

Genau so kennts a jeda-

nur Spaghetti, die mogs neda.

Dem Drahtesel is des egal,

der hod a Klingel und Pedal.

 

Fingerspitzengefühl war gefragt, bei der Suche nach einem Stein mit exakt 142g und beim Transport der rohen Spaghetti.

Wir möchten uns bei den Organisatoren, den lieben Helfern und dem Reitverein für diese, mal wieder, super gelungene Veranstaltung bedanken!

 

Carina Appel und Bettina Kleis